Zeitschrift für Verkehrswissenschaft (Journal of Transportation Science), 65(2), 121-147 (1994)
The essay contains suggestions for the future development of German Rail's "InterCity" system. Its main focus is on the application of the competitive advantages of High Speed Rail, e.g. the introduction of many non-stop or "sprinter" services, and the implementation of a yield management system to replace the present, purely distance based, fare system. This paper specifically addresses environmental concerns and local political opposition forcing compromises which will make it impossible for High Speed Rail in Germany to reach its full potential to significantly increase rail's modal share vis-à-vis the private automobile.
Zeitschrift für Verkehrswissenschaft, 65(2), 121-147 (1994)
Es werden heute Investitionsentscheidungen, sowohl was das rollende Material als auch was feste Trassen angeht, getätigt, die das Marktangebot der Bahn und ihre Konkurrenzfähigkeit mit anderen Verkehrsmitteln bis weit ins nächste Jahrhundert bestimmen werden. Umso wichtiger ist es, sich heute über die Systemvorteile der Bahn völlig im klaren zu sein und die Investitionen dann so auszurichten, daß die Bahn ihre marktentscheidenden Vorteile (competitive advantages) gegenüber den anderen Verkehrsträgern voll ausschöpfen kann.
Wenn die Systemvorteile des Hochgeschwindigkeitsverkehrs konsequent ausgenutzt werden, können große Verkehrsströme von der Straße auf die Schiene zurückgewonnen werden. Die dazu notwendingen Änderungen in der Fahrplan- und Tarifgestaltung werden in diesem Beitrag detailliert beschrieben. Es wird auf umweltpolitische Bedenken eingegangen, die deutlich zu machen scheinen, dass wesentliche physikalische Eigenschaften der Eisenbahn und grundlegende marktwirtschaftliche Zusammenhänge nicht richtig verstanden werden. Es wäre schade, wenn wohlmeinende Umweltschützer auf Grund falscher Information die Umleitung großer Verkehrsströme von der Straße auf die Schiene verhindern würden.